Es ist ein tolles Gefühl, wenn eine Blume, die man liebt, perfekt trocknet. Das Trocknen von Blumen gibt uns die Möglichkeit, kreativ zu sein und die Blumen auf neue, interessante Weise zu arrangieren. Der Prozess, von einer frischen Blume zu einer getrockneten zu wechseln, kann unterschiedlich ausfallen – manchmal ist der Unterschied dezent, manchmal sehr auffällig. Oft zeigt sich die Schönheit mancher Blüten erst nach dem Trocknen richtig. Jeder Blume sollte man eine zweite Chance geben!

Frische Blumen werden oft in der Floristik verwendet, aber sie halten leider nur eine kurze Zeit. Deshalb ist es besonders schön, etwas zu erschaffen, das länger besteht, besonders wenn es sich um ein Geschenk oder ein dekoratives Element für das eigene Zuhause handelt.
In den Wintermonaten gibt es nicht dieselbe Vielfalt an Blumen wie im Sommer. Eine Möglichkeit ist es, Sommerblumen zu sammeln und zu trocknen, damit man auch außerhalb der Saison ausreichend Material zum Arbeiten hat.
Trockene Blumen bemalen – für einen Farbkick
Ein weiterer Vorteil von getrockneten Blumen ist, dass sie sich hervorragend mit Sprühfarbe oder normaler Farbe behandeln lassen. Wenn wir einem Projekt einen besonderen Farbakzent geben möchten, greifen wir häufig zu unseren getrockneten Materialien und besprühen sie. Das Gute daran ist, dass man jede gewünschte Farbe verwenden kann, um ein einzigartiges Aussehen zu kreieren.
Besonders gerne trocknen wir große, tropische Blätter, wie zum Beispiel Fächerpalmenblätter. Sie sehen nach dem Trocknen wunderbar aus – ihre Formen, Farben und Texturen sind beeindruckend und eignen sich hervorragend als Dekoration für das Zuhause.
Wie kann man Blumen am besten trocknen?
Es gibt verschiedene Methoden, um Blumen zu trocknen, wie zum Beispiel das Lufttrocknen, Pressen oder Trocknen im Sand. Die einfachste Methode ist das Lufttrocknen. Dazu hängt man die Blumen kopfüber in Bündeln auf. Achte darauf, dass der Raum gut belüftet ist und keine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, damit die Blumen nicht anfangen zu schimmeln. Bevor die Blumen aufgehängt werden, sollten alle Blätter entfernt werden. Ein dunkler, kühler Ort ist ideal für den Trocknungsprozess.
Für Blumen mit großen Blütenköpfen kann man ein Drahtgitter verwenden, indem man die Stiele durch die Löcher schiebt und die Köpfe oben aufliegen lässt.
Kleine Blüten und zarte Blätter eignen sich hervorragend zum Pressen. Diese gepressten Blüten können dann auf Karten, Menüs oder Einladungen verwendet werden und verleihen diesen eine persönliche Note.
Trockene Blumen in Kombination mit frischen
Trockene Blumen lassen sich auch wunderbar mit frischen Blumen kombinieren. Sie verleihen dem Arrangement eine interessante Textur und machen es einzigartig. Auch getrocknete Gräser sind sehr beliebt, da sie dem Ganzen eine weiche, luftige Note verleihen.
Zu den Blumen, die nach dem Trocknen besonders schön aussehen, gehören Mimose, Hortensie, Zierlauch, Nigellasamen, Pampasgras, Mariendistel, Strohblume, Strandlavendel, Fächerpalme und Mohnkapseln.


